Furniture

The Office Music DEMOCRATIZER! – by BREAKFASTNY.COM

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Servus,
kennt ihr auch das Problem, welches bei verschiedenen Musikgeschmäcken im Büro, auf der Party oder im Café auftauchen? Es läuft gerade ein Lied welches euch nervt, eurer Meinung nicht passt oder einfach von Modern Talking ist & ihr wisst nicht, wie ihr schnellstmöglich dieses Gedudel ausmachen oder verbannen könnt? Das hat jetzt, zumindest für die Jungs & Mädels von Breakfastny ein Ende. Die Ideenschmiede hat nun ein Tool für LastFM & Pandora entwickelt, mit dessen Hilfe ihr ein Lied liken oder disliken & somit faven oder verbannen könnt. Dabei hilft euch eine Mixtur aus Lampe & Button, angeschlossen an euren Rechner.

Sie selbst beschreiben ihr Projekt wie folgt:

“You’re in a good groove at work, feeling focused. Then all of a sudden….WHAM! Literally. As in George Michael screaming his heart out at top volume through the office speakers. There have been many attempts at trying to make office music a democracy, but most involve a complex system that people ignore, or people taking turns running the jukebox. LastFM and Pandora are great solutions (they learn from what you like/hate), but they both lack an easy and public way for everyone to have their say. Our solution? Love it, Hate it, just hit the pretty button on the wall.”

Bild- & Videorechte liegen bei Breakfastny.

Literature

Rotkäppchen wollte den "bösen" Wolf – Psychoanalytischer Aspekt eines Märchens

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Eliot Lee Hazel

1. Einleitung:

Die erste Fassung von Rotkäppchen schrieb Charles Perrault unter dem Titel „Le petit chaperon rouge“. Seine englische Fassung „Little red riding hood“ übersetzten erstmalig die Brüder Grimm unter dem bekannten Titel „Rotkäppchen“.
Die Urform endete mit dem Tod Rotkäppchens, nachdem dieses vom Wolf gefressen wurde, und „der Moral der Geschicht“, welche bei Perrault besagte, dass brave kleine Mädchen nicht auf jeden hören sollten und das wenn sie es doch tun, es nicht weiter verwunderlich sei, wenn der Wolf sie erwischt und auffrisst. Seine Mahnung sollte kleine Mädchen durch Abschreckung vor Sittenstrolchen warnen und moralische Verhaltensregeln festigen.
In der Urfassung wird Rotkäppchen jedoch nicht von ihrer Mutter dazu ermahnt auf dem rechten Wege zu bleiben und zudem wird ihre Großmutter ohne ersichtlichen Grund gefressen, daher fehlt Perraults Märchen eine gewisse Logik, wodurch die Moral der Geschichte stark abgeschwächt wird.
Bei der Grimmschen Fassung wird im Gegensatz dazu Rotkäppchen als reifere Person dargestellt. Sie stellt Fragen, zum Beispiel „Warum hast du so große Ohren“ und „Warum hast du so einen großen Mund“. Hänsel und Gretel vergleichsweise essen einfach von dem Lebkuchen Haus der Hexe, ohne überhaupt wissen zu wollen warum so ein Haus plötzlich im dunklen Wald auftaucht. Desweiteren hat Rotkäppchen mit dem Lust- und dem Realitätsprinzip zu kämpfen. Das Lustprinzip steht für den Weg von dem Haus der Mutter zu dem der Großmutter inklusive Blumenpflücken und Trödeln. Das Realitätsprinzip steht für den direkten Weg zur Großmutter, dem kurzen Aufenthalt und dem Rückweg zum Haus der Mutter. Rotkäppchen wird hier also vor Fragen und Probleme von Pubertierenden oder Heranwachsenden gestellt und somit entwickelt sich auch vor eine sexuelle Problematik.
Der rote Umhang des Mädchens steht bildlich für ihre sinnliche erregende Ausstrahlung. Da sie sich jedoch noch größtenteils in einem eher kindlichen Geisteszustand befindet, weiß sie nicht wie sie ihr Verhalten kompensieren soll. Auf Grund ihrer verfrühten Sexualität versucht sie zwar intuitiv das Richtige zu tun, indem sie den Wolf zum Haus der Großmutter schickt beziehungsweise ihm den genauen Standort des Hauses erklärt, da sie hierdurch versucht dem Wolf einen stärkeren und reiferen Gegner gegenüberzustellen. Zum anderen versucht sie so jedoch auch ihre weibliche Nebenbuhlerin, welche die Großmutter darstellt, aus dem Weg zu schaffen. Ihr bewusster Wunsch das Richtige zu tun steht im Kontrast zum unbewussten Wunsch sexuell über die Großmutter zu siegen. Dieser menschliche Aspekt zeigt schon die Weiterentwicklung der Logik im Grimmschen Märchen.
Der sexuelle Akt geht bei Perrault noch viel weiter als bei den Brüdern Grimm. In der deutschen Fassung unterliegt das Mädchen dem Verführer, personifiziert durch den Wolf, nur rein geistig, da sie sich von ihm zum Trödeln hinreißen lässt. In „Le petit chaperon rouge“ legt sie sich jedoch erst nackt ins Bett, bevor sie ihren Bettpartner fragt weshalb er denn so große Körperteile besitzt.
Diese Deutlichkeit mit der Perraults Rotkäppchen verführt werden möche, macht aus dem naiven Kind eine gefallene Frau, die nur auf eine zwischenmenschliche Beziehung aus ist. Die Moral versteift sich also nur auf eine Abschreckungsebene und steht somit im Kontrast zu der vielschichtigeren Moral der Brüder Grimm, die vordergründig versuchen einen Reifeprozess anzukurbeln.
Die Tatsache, dass Rotkäppchen gereift ist beziehungsweise reifen konnte zeigt sich explizit in der Fortsetzung der Grimmschen Fassung, da Rotkäppchen bei einem erneuten Spaziergang zur Großmutter von einen anderen Wolf angesprochen wird und daraufhin direkt zum Haus der Oma läuft und mit ihr den zweiten Wolf besiegt.

2. Aspekt der Sexualität:

Um den Aspekt der Sexualität besser zu verstehen, hilft es den so genannten Ödipus Komplex zu Hilfe zu nehmen. Der Ödipus Komplex beschreibt grob zusammengefasst den Wunsch mit dem andersgeschlechtlichen Vormund zusammen zu sein, auch wenn es hierfür nötig ist den gleichgeschlechtlichen Vormund aus dem Wege zu schaffen.
Rotkäppchen lebt mit ihrer allein erziehenden Mutter in einem kleinen Häuschen. Als die Mutter Rotkäppchen eines Tages mit einem Korb zur Großmutter schickt, stellt sie ihre Tochter indirekt vor den Konflikt zwischen Lust- und Realitätsprinzip. Als Rotkäppchen an einer Waldkreuzung stehen bleibt und „so viele Blumen […] pflückt, dass sie keine mehr tragen konnte“ folgt sie ihrem Lustprinzip und schafft die Mutter hinsichtlich des Ödipus Komplexes bildlich aus dem Wege, da sie nicht auf selbige hört. Ihre Großmutter schafft Rotkäppchen aus dem Wege indem sie dem Wolf sagt wo ihre Großmutter wohnt und ihm durch ihre Trödelei Zeit für seine Taten verschafft.
Die für den vollständigen Ödipus Komplex fehlende Vaterfigur zeigt sich hier zum einen in Gestalt des Jägers, zum anderen in der Gestalt des Wolfes. Rotkäppchen findet den Wolf interessant und fühlt sich zu ihm hingezogen. Der Wolf selbst verzehrt sich nach dem Kind und der Großmutter, welche er im weiteren Verlauf der Geschichte verführt und auch auffrisst. Somit wird er zum Sünder. Der Jäger hingegen lässt sich im Laufe der Geschichte nicht von seinen Emotionen hinreißen den Wolf direkt zu töten, sondern überlistet diesen erst, wodurch er die Großmutter und Rotkäppchen retten kann. Dadurch, dass er dem Realitätsprinzip folgt, wird er zum Retter.
Die kindlichen Sehnsüchte, die meist in der Pubertät reaktiviert werden, werden auch als früh-ödipale Sehnsüchte bezeichnet. Einen Beleg für das Vorkommen dieser Sehnsüchte stellt zum einen der Wunsch kleiner Mädchen den eigenen Vater heiraten zu wollen dar. Eine andere Belegung hierfür ist die Tatsache, dass in gewissen Bauernkulturen die älteste Tochter nach dem Ableben der Mutter den Platz selbiger in jeder Hinsicht einzunehmen hatte, sowohl als Haushalts- und weibliches Familienoberhaupt als auch als Ehefrau. Die Schriftstellerin Djuna Barnes spielt auf die unbewusste Gleichsetzung der Kinder von sexueller Erregung und Gewalt beziehungsweise Angst an. Die Angst die Kinder verspüren, löst einen Gefühlszustand aus, der vergleichbar ist mit den Gefühlen der sexuellen Erregung. In Bezug auf das Märchen Rotkäppchen sagt Djuna Barnes, dass Kinder etwas wissen „das sie nicht sagen können; es gefällt ihnen, dass Rotkäppchen bei dem Wolf im Bett liegt!“
Bei genauerer Analyse wird ersichtlich, dass in Perraults Rotkäppchen der Nachdruck auf dem offensichtlichen sexuellen Aspekt liegt, da Rotkäppchen sich zunächst auszieht und sich dann ohne Widerworte zu dem Wolf in das Bett legt. Bei der Fassung der Brüder Grimm ist der sexuelle Aspekt für die Kinder nur in unbewusster Form erkennbar, zum einen in der Gestalt der Verführung durch den Wolf, zuerst an der Wegkreuzung dann im Haus der Großmutter, zum anderen in dem Ungehorsam den Rotkäppchen der Mutter entgegenbringt.
Eine filmische Belegung für die früh-ödipalen Sehnsüchte ist der Film „American Beauty“. In dem Film von Sam Mendes versucht ein Mädchen, Angela, den Vater ihrer besten Freundin, Lester, von dem sie sich sexuell angezogen fühlt, zu verführen. Genau wie in dem Märchen Rotkäppchen, fühlt sich der Vater auch von dem Mädchen angezogen und möchte wie der Wolf zum Sünder werden. Gegen Ende des Films widersteht Lester jedoch vergleichbar mit dem Jäger der Versuchung und wird dadurch zum Retter seiner selbst.

3. Reifeprozess:

Für die so genannte Moral der Geschichte ist es immer erforderlich, dass der Protagonist einen Reifeprozess erfährt. Als Rotkäppchen vom Wolf gefressen wird, kann sie nicht mehr aktiv am Geschehen teilnehmen und ist somit für das Verständnis der Kinder „tot“. Da sich die Großmutter dem Wolf gegenüber auch nicht behaupten konnte, wird sie auch vom Wolf gefressen. Auf Grund der Tatsache, dass beide Charaktere nun nicht mehr aktiv am Geschehen teilnehmen können, befinden sie sich nach dem kindlichen Geschichtsverständnis in einem anderen Existenzstadium. Der Tod des Helden bedeutet für die Kinder Scheitern, der Tod der Alten, hier in Gestalt der Großmutter, bedeutet für sie jedoch die Erfüllung des Lebens. Dadurch, dass beide Charaktere vom Jäger aus dem Bauch des Wolfes gerettet worden sind, haben sie die Gefahren nicht nur überwunden, sondern sind auch reifer geworden und nun wieder in der Lage aktiv an der Handlung teilzunehmen. Dies wird daran ersichtlich, dass Rotkäppchen alleine auf die Idee kommt, den Bauch des Wolfes mit Steinen zu füllen, statt sich auf die Hilfe der rettenden Vaterfigur zu verlassen. Da sie das Böse in Gestalt des Sünders letztendlich allein bekämpft hat, hat sie ihre Schwäche auch alleine überwunden. In der Fortsetzung des Märchens wird der Reifeprozess noch verstärkt. Als Rotkäppchen erneut von der Mutter zum Haus der Großmutter geschickt wird und an der Wegkreuzung wieder von einem Wolf angesprochen wird, hört sie auf die Mutter und rennt direkt zum Haus der Großmutter, dadurch bleibt sie dieses Mal auf dem „rechten Wege“ und trotzt somit der erneuten Verführung. Rotkäppchen besiegt dadurch letztendlich ihr Verlangen das Lustprinzip zu befriedigen. Das die Großmutter gereift ist erkennt man daran, dass sie dieses Mal ihre Enkelin und sich selbst vor dem Wolf beschützen kann. Da beide Charaktere in der Fortsetzung der Geschichte überleben und sie den Wolf dieses Mal ohne Mithilfe des Jägers besiegen können, siegt letztendlich die Gerechtigkeit. Die Protagonisten mussten hierfür jedoch erst ihre eigenen Erfahrungen machen damit sie in der Lage waren zu reifen. Trotz der Tatsache, dass man sich eigentlich stets auf den Schutz der Erwachsenen beziehungsweise der Erfahrenen verlassen sollte, muss man selbst einmal die sprichwörtliche „Herdplatte“ angefasst haben, um sich „die Finger zu verbrennen“. Erst dadurch wird es zu einer Lehre, die auf einer selbst gemachten Erfahrung beruht. Mit Hilfe der Geschichte durchleben jedoch die Kinder in Gestalt des Rotkäppchens den Reifeprozess, ohne selbst verführt zu werden oder etwas Falsches zu machen. Dadurch, dass sie selbst passiv die „Herdplatte“ angefasst haben, sind sie eher in der Lage die Moral der Geschichte zu verstehen und sich somit vor jeglicher Art von Verführern zu schützen.

Literaturverzeichnis:

  • „Kinder brauchen Märchen“ Bruno Bettelheim-Stuttgart:Deutsche Verlags-Anstalt, 1977 ISBN:3-421-01786-7
  • „Die Geschichte vom Rotkäppchen – Ursprünge, Analysen, Parodien eines Märchens“ Hans Ritz: Muriverlag, 1997

Bildrechte liegen bei Eliot Lee Hazel

Arts photos

Eliot Lee Hazel – Photographer Part Two

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Servus,
heute möchte ich euch wieder einen besonderen Fotokünstler vorstellen, es handelt sich hierbei um Eliot Lee Hazel. Ich selbst bin vor einigen Tagen durch andere Blogs auf diesen Künstler aufmerksam geworden & fühlte mich direkt von dieser speziellen Art der Fotografie gefangen.


Die Fotos wirken teilweise über- beziehungsweise mehrfach belichtet, die Models sind manchmal kaum erkennbar, da die Landschaft sie nicht nur umgibt, sondern teilweise auch verschluckt. In gewisser Hinsicht mit den Werken von Damon Loble vergleichbar, erkennt man in jedem einzelnen Bild eine viel tiefergehende Geschichte, als lediglich den dargestellten Augenblick.

Bewundernswert sind zudem die verschiedenen Musiker, mit denen Hazel schon zusammengearbeitet hat. Hierzu zählen unter anderem Basement Jax, Ry Cumming, Primary One sowie Devendra Banhart.
In einer ruhigen Minute sind die Fotografien von Eliot Lee Hazel auf jeden Fall einen Besuch wert.










Alle Bildrechte liegen bei Eliot Lee Hazel.

Track Of The Week

TRACK OF THE WEEK (48)

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by kunstlab

Servus,

passend als zu Nikolaus gibt es hier was auf die Socken & die Ohren, die neuen Tracks of the Week.

PONY PONY RUN RUN – HEY YOU

Reykjavik! – Cats

Cassius – Toop Toop

Turntable Rockers – No Melody

Turntable Rockers – No Melody
Hochgeladen von GOO-KAN. – Komödien- und Sketchvideos.

Turntablerocker – Rings

Turntablerocker – Rings from zoran bihac on Vimeo.

Literature

Brauchen Kinder Märchen?

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buch

Was sind Märchen?

Der Begriff „Märchen“ leitet sich von dem mittelhochdeutschen Begriff „Maere“, also einer Nachricht oder Kunde, ab. Diese Kunde berichtet jedoch nicht wie zum Beispiel eine Legende von Ereignissen oder Personen denen ein gewisser historischer Kontext zugrunde gelegt wird, sondern befasst sich ausschließlich mit frei erfunden Handlungen. Die Protagonisten sind im Gegensatz zu Heiligen oder bedeutenden Staatsmännern meist Tiere, Fabelwesen oder Figuren mit magischen Kräften, wie Hexen und Zauberer, welche mit Menschen interagieren.
Die Gattung der Märchen an sich ist sehr alt. Einfluss auf „deutsche“ Märchen sind sicherlich den französischen und den indischen Märchen zuzuschreiben. Der Typus der deutschen Märchen unterteilt sich in die Bereiche Volks- und Kunstmärchen. Bei der Fachrichtung der Volksmärchen ist meist kein bestimmter Urheber oder Verfasser festzustellen, da selbige über mündliche Weitergabe überliefert wurden und erst zur Zeit des Mittelalters, beziehungsweise seit der Neuzeit, mit der Möglichkeit des Drucks, ihre schriftliche Verbreitung fanden. Durch seine frühere Überlieferungsform besitzt das Volksmärchen keine konstante Form und tritt in vielen verschiedenen Varianten auf. Die Grundstruktur, beziehungsweise der jeweilige Charakter und die Aussage des Märchens, sind hierbei jedoch stets dieselben geblieben. Durch die Einleitung „es war einmal“ oder Aussagen wie „hinter den sieben Bergen“ besitzt das Volksmärchen eine räumliche und zeitliche Ungebundenheit und verliert somit nie seine Aktualität. Bei der Fachrichtung der Kunstmärchen handelt es sich im Vergleich zu den Volksmärchen nicht um alte mündliche Überlieferungen, sondern um bewusst von Schriftstellern kreierte Erzählungen. Sie folgen zwar der Tradition der Volksmärchen jedoch beschäftigen sie sich eher mit einer Art Wundergeschichten. Der textliche Inhalt der Kunstmärchen wird überwiegend durch die Ansichten einer individuellen oder so genannten Durchschnittsperson getragen und unterliegt den Einflüssen der jeweiligen Literaturströmungen in denen die Geschichten geschrieben wurden.
Ihren literaturgeschichtlichen Höhepunkt erlangten die Kunstmärchen in der Epoche der Romantik. Hierbei sind jedoch die Kunstmärchen der Früh- und Spätromantik stark zu unterscheiden. Die Kunstmärchen der Frühromantik waren von sehr künstlichen Schöpfungen geprägt, sie besaßen einen prunkvollen und überschwelligen Sprachduktus und spielten mit Hilfe der Metaphorik mit der Imagination des Lesers. Dies wurde jedoch nicht von allen Märchenlesern für Gut befunden. Gegen Ende der Romantik gingen die Schriftsteller jedoch wieder zurück zu den Ursprüngen der Kunstmärchen. Sie verwendeten einen einfacheren Sprachduktus und verfassten Märchen mit allgemein gültigeren Charakteren und Handlungen.
Als bekannte Märchenverfasser und Schriftsteller sind sicherlich Wilhelm Hauff, Hans Christian Andersen und Oscar Wilde zu nennen. Hans Christian Andersen schrieb zunächst, durch die Brüder Grimm inspiriert, Geschichten die vergleichbar mit Volksmärchen waren. Er entwickelte jedoch bald seinen eigenen, heute noch sehr beliebten Kunstmärchenstil. Die Handlung seiner Märchen findet fast immer an einem bestimmten, detailliert beschriebenen Ort statt. Des weiteren versuchte er die Märchenwelt nicht als parallel zu unserer existierenden Welt erscheinen zu lassen, sondern das Fantastische dieser „Anderswelt“ in unserem Alltag aufleben zu lassen. Durch diese neu geschaffene Nähe und seine leicht verständliche Sprache wollte Andersen die Botschaft der jeweiligen Märchen für alle Altersgruppen zugänglichen machen. Wilhelm Hauff schrieb meist von einer abenteuerlichen Handlung geprägte Märchen. Sein bekanntestes Werk ist sicherlich das Märchen „Das Wirtshaus im Spessart“. Im Gegensatz zu Hauff und Andersen steht sicherlich Oscar Wilde. Er schrieb meist Märchen mit sozialkritischem Hintergrund, in denen entweder aus Sicht der Unterschicht die Ungerechtigkeiten die Selbige seitens der Herrschenden erfahren, beschrieben wurden, oder die im Sinne der Romantik, Idealbilder im Gegensatz zu der tristen und traurigen Realität stellten.
Heutige Formen der allgemeinen Gattung der Märchen sind sicherlich im Fantasy und Science-Fiction Genre zu setzen. Die Harry Potter Geschichte zum Beispiel spielt in einer „Parallelwelt“ zu unserer Realität und versucht mit omnipräsenten Charakteren und Handlungen den Zuschauer reifen zu lassen. Er soll innerlich seinen Kampf Gut gegen Böse auskämpfen und dadurch, wie bei nahezu allen Märchen, eine Katharsis erreichen. Ein weiteres Beispiel ist sicherlich die Star Wars Trilogie beziehungsweise Hexalogie. Die Handlung beginnt mit einem Vorspann, in dem von einem Ereignis von vor langer Zeit, aus einer weit entfernten Galaxis, berichtet wird, vergleichbar mit der Geschichte von Schneewittchen und den sieben Zwergen.
Ein nicht zu vernachlässigender Aspekt der Märchen ist sicherlich das Happy End. Ohne den, für den Protagonisten, glücklichen Ausgang der jeweiligen Märchen, würde der Leser oder Zuschauer nicht den letztendlichen Denkanstoss bekommen, dass, wenn er mit dem Märchen und seiner jeweiligen Botschaft reift, er am Ende selbst, vergleichbar mit dem Protagonisten, ein glückliches Ende erleben kann. Der Leser sieht durch den positiven Ausgang zum Beispiel die Möglichkeit seinen Lebensweg genauso erfolgreich abschließen zu können wie Aschenbrödel und das man jede Hürde meistern kann solange man an sich selbst glaubt.

Inwiefern beeinflussen Märchen Kinder?

Schon große Philosophen, wie der Grieche Platon, sahen in Märchen und Mythen eine Möglichkeit der „literarische[-n] Erziehung“1. Aristoteles sagte über die den Märchen ähnlichen Mythen, dass „der Freund der Weisheit [ ] auch ein Freund des Mythos [sei]“. Wenn man Träume als „eine Serie von Bildern, die während des Schlafes auftritt“2 ansieht, kann man diese auch als eine Art Geschichte verstehen.
Laut Siegmund Freud sind Träume als eine Art Belohnung oder Wunscherfüllung für das „Es“ anzusehen. Das „Es“ ist einer der drei Teile der menschlichen Psyche in Freuds Strukturmodell der Psyche. Das „Über-Ich“ steht für die Wert- und Normvorstellung und das „Ich“ steht mit seinem Triebverzicht für die Kontrolle der Psyche. Das „Es“ der Psyche steht jedoch für die Libido und das Lustprinzip. Da das Lustprinzip in Träumen, entgegen aller Gebote und Triebverzichte, unbewusst ausgelebt werden kann, wird das „Es“ durch Träume teilweise befriedigt. Im Vergleich zu den Träumen sind Märchen aber Geschichten, die im Wachzustand erlebt werden. Sie sprechen auf Grund ihrer Allgemeinheit das bewusste und das unbewusste Verlangen der Menschen an und befriedigen somit in gewisser Weise alle drei Teile des Strukturmodells. Wenn die Libido einer Person befriedigt ist, kann sie sich ungezwungener mit der Wert- und Normvorstellung sowie mit dem Realitätsprinzip auseinandersetzen. Dadurch ist die Person, unabhängig von seinem Geschlecht und seinem Alter, eher in der Lage in seiner Gesamtpersönlichkeit heranzureifen. Das Kind als wissensdurstiger junger Mensch stellt sich zum Beispiel stets, sei es auch nur intuitiv, die Frage „Wie ist die Welt wirklich ?“3. Wenn es durch die Welt geht und alles sieht oder ertastet wird für das Kind die Welt als solches zwar immer verständlicher, jedoch nur insoweit, wie sein geistiger Horizont diesen Vorgang schon zulässt. Durch Erzählungen, Fernsehen schauen oder aber auch durch Lesen erlangt das Kind weitere Informationen über das Leben. Das Märchen ist sicherlich hierfür ein weiteres hilfreiches Medium. Märchen übermitteln stets ein oder mehrere suggestive Botschaften. Diese zwingt es dem Kind nicht auf, sondern überlässt es ihm selbst, ob und vor allem mit welchem Alter, beziehungsweise mit welcher Reife es diese Lehren versteht. Ein weiterer Pluspunkt der Märchen ist sicherlich die Tatsache, dass es dem Kind nicht widerspricht. Dadurch, dass ihm von keinem Vormund beziehungsweise keinem Erwachsenen widersprochen wird, fühlt sich das Kind nicht eingeschüchtert, falls es die Lehre eventuell falsch versteht oder nicht angemessen agiert und reagiert. Sieht es im Nachhinein zudem selbst ein, dass es die Botschaft eines Märchens nicht richtig oder nicht weitreichend genug verstanden hat, so ist es sicherlich ermutigt seinem Verstand und vor allem sich selbst beim nächsten Mal mehr zuzutrauen. Das Kind wird dadurch selbstständiger und reift heran.
„Sagen lassen sich die Menschen nichts, aber erzählen lassen sie sich alles“4 ist zu dieser positiven Art der Persönlichkeitsentwicklung sicherlich eine zutreffende Aussage. Dadurch, dass das Märchen mit Hilfe des Zauberhaften den Kindern das Ausleben ihrer Fantasie ermöglicht, ist es für sie sicherlich auch einfacher einen Vorgang zu verstehen beziehungsweise erleichtert es ihnen vielleicht schwer begreifliche Dinge ohne den meist komplexen Hintergrund verstehen zu können. Beispielhaft reicht es dem Kind dann eventuell schon, wenn es versteht, dass die Sonne jeden Tag aufsteht, wodurch es tagsüber hell ist, und dass sie abends zu Bett geht, wodurch es in der Nacht dunkel ist. Es ist nun bis zu einem gewissen Reifeprozess des Kindes nicht nötig ihm diesen Vorgang mit Hilfe der Erdrotation und der Planetenkonstellation unseres Sonnensystems zu erklären. „Das Kind traut dem, was das Märchen erzählt, weil dessen Weltsicht mit der seinen übereinstimmt“5.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist sicherlich, dass viele Menschen, aber vor allem Kinder, eine animistische Denkweise verfolgen. Bei dieser Denkweise geht man davon aus, dass auch ein Gegenstand, sei es ein Stein oder ein Fluss, lebendig ist und Gefühle hat. „Wie es seine Mutter streicheln würde, streichelt es den hübschen Gegenstand, der ihm gefällt; es prügelt die Tür, die vor ihm zuschlägt“6. Dies geschieht jedoch nur, weil das Kind glaubt, der Gegenstand möge genauso gerne gestreichelt werden wie das Kind selbst und das sich die Tür vor dem Kind aus böser Absicht geschlossen hat und nicht weil zum Beispiel ein Windzug die Tür geschlossen haben könnte. Unbewusst sucht das Kind hinter jedem Vorgang einen tieferen Sinn der ihm die Welt verständlicher macht. Durch den Reifeprozess, den das Kind durchläuft setzt sich dieser tiefere Sinn jedoch irgendwann, vergleichbar mit einem Puzzle, zusammen und das Kind kann sich bald darauf auch mit schwereren Denkabläufen auseinandersetzen. Dies erkennt man zum Beispiel am „Spiegelbild Experiment“. Wenn das Kind sich zunächst im Spiegel sieht, überlegt es zunächst, wer das andere Kind sein könnte, welches sich im Spiegel genauso bewegt wie es selbst. Wenn es dann irgendwann verstanden hat, das es selbst dieses Kind ist, ist es auch in der Lage sich von seinen Eltern und dann von anderen Personen in seiner Umgebung ein Bild zu machen.7 Die Frage nach dem „Wer bin ich? Wo komme ich her?“8 wird somit in seinen Grundzügen schon geringfügig beantwortet. Dieses „Spiegelbild Experiment“ wird vom Kind in seinem Leben des Öfteren angewendet. Ein Beispiel hierfür ist ein Kindheitserlebnis einer jungen Studentin. Sie erzählte, dass sie dachte ihre Mutter sei von einem Mars Menschen entführt worden, da die Mutter sie in einem Kaufhaus und auf dem darauf folgenden Heimweg barsch anfuhr. Daraufhin versuchte sie dem Ausserirdischen durch geschickte Fragestellung eine Falle zu stellen. Als dieser jedoch die Antworten auf die jeweiligen Fragen kannte, dachte das Mädchen dies sei mit der Klugheit des Mars Menschen zu erklären. Als es jedoch im Anschluss daran die Mutter über das, was das Kind mit dem Mars Mensch erlebt hatte, befragte, konnte auch die Mutter alles beantworten. Daraufhin begriff das Kind, dass Eltern ab und an böse sein können, ohne generell dem Kind gegenüber böse eingestellt zu sein. Mit Hilfe ihrer vorher ausgeprägten Fantasiewelt hatte sich das Mädchen solange in Sicherheit gewogen, bis es sich selbst reif und sicher genug für die Realität fühlte.9
Ein weiterer Faktor der dem Kind nebst der Fantasiewelt Sicherheit gibt, ist das Gebilde der Familie. Da die Angehörigen des Kindes die ersten Personen sind, die es genauer kennenlernt sind sie die Basis seiner kleinen Welt. Daher kann man sagen, dass „das Kind [ ] die Weltordnung im Bild der Eltern und der Vorgänge in der Familie [erlebt]“10. Dieser Vorgang ist vergleichbar mit dem Verhalten der alten Ägypter, welche das Firmament als personifizierte Muttergestalt ansahen. Die Muttergestalt, mit dem Namen Nut, beschützte, nach dem ägyptischen Glauben, die Welt vor dem Übel und sorgte für Ruhe und Frieden11. Wenn das Kind selbst so gefestigt und reif ist, dass es ein Stück seiner Sicherheit aufgeben kann, lernt es neue Dinge kennen oder intensiviert sein Wissen über schon bekannte Dinge und Ereignisse. Man kann daher sagen, dass es die vorher noch benötigte Sicherheit zu einem bestimmten Zeitpunkt teilweise aufgibt und sein Bewusstsein durch die neuen Erfahrungen erweitern kann.
Fasst man nun noch einmal grob zusammen, dass das Kind erst seinen inneren Konflikt zwischen Gut und Böse bewältigt, beziehungsweise seine drei Teile der Psyche befriedigt haben muss, um sich mit äußeren Konflikten und Ereignissen intensiv beschäftigen zu können, so fällt einem auch auf, warum Märchen für diese innere Konfliktbewältigung besser geeignet sind als Bücher wie zum Beispiel die Bibel. Die Bibel besteht nahezu nur aus Geschichten, in denen der Protagonist erst etwas schlechtes oder böses macht, dann den rechten Weg gezeigt bekommt und zum Ende der Geschichte glücklich auf dem richtigen Pfad sein Leben lebt. In keiner biblischen Geschichte wird das Kind jedoch bestärkt, dass es normal sein kann, wenn man auch mal schlechte Wünsche hat und lieber dem Lust- statt dem Realitätsprinzip folgt, dies jedoch nicht schlimm ist, solange sich das Kind am Ende doch für das Richtige entscheidet.12 Um sich intuitiv bestärkt zu fühlen, lieber dem Lust- statt dem Realitätsprinzip zu folgen, benötigt das Kind auch kein großes Repertoire an Märchen. Die meisten Eltern wissen nicht, dass ihr Kind, wenn es sagt, dass ihnen ein Märchen gefällt, sie sich intuitiv von der Handlung genau dieses Märchens angezogen fühlen und lesen ihrem Kind weitere Märchen vor. Da es jedoch noch gar nicht in der Lage ist die Informationsmenge von mehreren Märchen zu verarbeiten, erlebt es eher eine Reizüberflutung als das es in die Lage versetzt wird, dass sein „Es“ befriedigt wird.13 Illustrierte Märchen wirken sich hierbei auf das Kind meist genauso kontraproduktiv aus. „Der illustrierten Geschichte geht viel von der persönlichen Bedeutung verloren, die sie dem Kind, das nur die eigenen optischen Assoziationen und nicht die des Illustrators einbringt, schenken könnte“14, denn dadurch greift das Kind nicht auf seine eigenen persönlichen Erfahrungen zurück und fühlt sich dadurch auch nicht so tief von der Gesichte berührt, wie es dies sein könnte, wenn es sich sein eigenes Haus im Wald und die Schönheit der Prinzessin, vorstellen könnte.15

Fazit

Abschließend kann man sagen, dass Märchen eine überwiegend positive Auswirkung auf die Menschen und vor allem Kinder haben. Zunächst werden die unbewussten Wünsche des Kindes befriedigt, wodurch es insgesamt ausgeglichener ist. Dadurch ist es in der Lage, sich mit ganzer Kraft mit seinen äußeren Konflikten und Erfahrungen auseinandersetzten. Der hierdurch initiierte Reifeprozess überfordert das Kind jedoch nicht, da das Kind die Moral der Geschichte immer nur in so weit versteht, wie es sein geistiger Horizont schon zu lässt. Erklärungsversuche der Eltern oder Lehrer übersteigen meist das einfach Gemüt der Kinder und erfordern meist tiefgründiges und weit gefächertes Hintergrundwissen. Dieses Wissen besitzen die Kinder jedoch noch nicht, daher laufen sie Gefahr, sich selbst viel weniger zu zu trauen wenn sie auf den elterlichen Rat allein hören und nicht noch ihre eigenen Erfahrungen in ihre Entscheidungen mit ein bringen. Mit Hilfe der Märchenwelt erlangt das Kind auch Antworten beziehungsweise Vorschläge, wie es die Realität zu begreifen hat und wer oder was es selbst ist. Da die Kinder noch kein ausgeprägtes objektives Denkvermögen besitzen, empfinden sie eine gewisse, von Märchen ausgehende, Sicherheit. Es lernt zudem mit seinen Trieben in gewisser Hinsicht umzugehen und erlebt durch die Geschichten die Moral, dass man nicht alles ohne Konsequenzen machen kann. Ein weiterer Vorteil der Märchen ist die Tatsache, dass das Kind, entgegen der Vorstellung der meisten Eltern, genau weiß, dass die Märchenwelt eine reine Fantasiewelt ist. „Ein Kind das mit Märchen vertraut ist, weiß genau, daß sie sich in der Sprache der Symbole und nicht in der Sprache der alltäglichen Wirklichkeit ausdrücken“16. Man muss daher keine Angst haben, dass sich das Kind irgendwann in der Fantasiewelt verliert, es zieht selbige lediglich solange zur Hilfe, wie es noch eine gewissen Sicherheit benötigt und in seinem Reifeprozess noch nicht allzu weit fortgeschritten ist. „Ich verdanke den Märchenvorlesungen meiner Mutter mehr Bildung, Charakter, Entschlossenheit, Widerstand gegen die menschenfressende Zeit als den Übungen der Schulen und Universitäten“17 ist zudem sicherlich ein bekräftigendes Argument für die positive Auswirkung von Märchen. Alles in allem kann man sagen, dass das Medium der Märchen, im Hinblick auf kleinere bis mittelgroße Kinder, eher in der Lage ist den jeweiligen Reifeprozess positiv zu unterstützen, als dies zum Beispiel der Fernseher wäre. Durch Märchen werden alle drei Teile des Psyche Modells von Freud mindestens teilweise befriedigt, die Fantasie des Kindes wird angeregt und kann sich weiterentwickeln ohne die Realität zu zerstören und das Kind kann seine Bindung zu anderen Menschen eher einschätzen beziehungsweise eingehen. Des weiteren überfordern Märchen ihre Leser nicht und sind so vielschichtig, dass sie selbst für Erwachsene noch einen gewissen Reifeprozess in Gang bringen können.

Literaturverzeichnis:

– Sigmund Freud: Das Ich und das Es. Studienausgabe. Bd. III: Psychologie des Unbewußten, Fischer, Frankfurt am Main 1975 (Originaldatum: 1923)
– Bettelheim, Bruno: Kinder brauchen Märchen. München 1997, Auflage 20 (Originaldatum: 1980)
– Krippner, S., Bergquist, C., Bristow, J., et al. : The Magenta Phenomena, Part I. Brasilia 1994
– Benedict, Ruth: Animism. Encyclopedia of the Social Sciences. Macmillan. New York 1948
– Günter Lange (Hrsg.): Märchen – Märchenforschung – Märchendidaktik, Baltmannsweiler 2004

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La Senza – The Cup Size Choir

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Heute möchte ich euch eine ganz besondere Werbekampagne vorstellen. Diese verbessert zum einen nicht nur eure musikalischen Fähigkeiten, sondern schult überdies auch noch eure Kenntnisse in BH Größen. Es handelt sich dabei um The Cup Size Choir vom Unterwäsche Hersteller La Senza.

In der neuen Kampagne des internationalen Wäsche Labels werden die BH Größen A, B, C, D, E, F, G nicht nur anhand von sieben hübschen Models verbildlicht, jede Größe steht auch für die jeweilige Note auf der Tonleiter.
Das Model ganz links ist dabei das A, daneben B, bis zum Model ganz rechts, welches den Ton G darstellt. Eure Tastaturtasten A, S, D, F, G & H fungieren hierbei als Klaviertasten. Mein Versuchsstück war das Lied “Mary has a litte lamb”.