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globale° – Festival für grenzüberschreitende Literatur 2010 Bremen

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Heute möchte ich euch das aktuelle globale° Festival vorstellen. Das Festival findet mittlerweile zum vierten Mal in Bremen und Bremerhaven statt & “trägt dazu bei, die Chancen der Globalisierung aufzuzeigen – kulturelle Diversität, Mehrsprachigkeit, intellektueller und künstlerischer Austausch über Grenzen hinweg.”

Das globale° ist eines der wenigen deutschen Projekte, das von der UNESCO zu einer herausragenden Initiative gewählt wurde, da dieses Literaturfestival eine Brücke zwischen den Kulturen spannt.

In der Zeit vom 26. Oktober bis 7. November 2010 treffen Irena Brežna, Gino Chiellino, Zoran Drvenkar, Jan Faktor, Milena Michiko Flašar, Assaf Gavron, Nino Haratischwili & Abbas Khider in Bremen & Bremerhaven aufeinander. Dazu gesellen sich José F.A. Oliver, Metin Tolan, Iljia Trojanow sowie Anne Weber.

Im Rahmen der Junge globale° finden einige Workshops statt, während die Autoren im Senator für Kultur, im Institut français de Brême, im Gebäude der Jacobs University Bremen oder aber auch zum Beispiel in der Weserburg / Studienzentrum für Künstlerpublikationen aus ihren Werken vorlesen. Einzelheiten hierzu sind dem Programm zu entnehmen.

Am Freitag den 29. Oktober findet zum Beispiel die

Lesung von Jan Faktor
(aus: Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag)
Begrüßung: Dr. Martin Roeder (Abteilungsleiter, Senator für Kultur, Freie Hansestadt Bremen)
Moderation: Lucia Hodinka
in Kooperation mit Porta Bohemica

statt.

Am Mittwoch den 03. November hingegen findet in der Bremer Volkshochschule die

Lesung mit Martin Leßmann zum Thema “Autorinnen und Autoren hier und anderswo”
Moderation: Libuše Černá (Radio Bremen)
in Kooperation mit der Bremer Volkshochschule

statt.

Veranstalter des globale° Festival ist die Jacobs University, offizielle Medienpartner sind das funkhaus europa sowie das nordwest radio. Partner & Sponsoren sind unter anderem das bremer literatur kontor, der SV Werder Bremen, die Weserburg, die Waldemar Koch Stiftung sowie die schweizer kulturstiftung prohelvetia.

Insgesamt ist die Möglichkeit, so kompetent etwas “auf die Ohren zu bekommen” auf jeden Fall einen Besuch wert.

Weitere Informationen findet man auf der Festivalseite.

Quelle/Bildrechte:
globale° Festival

Pendulum – Immersion

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Servus,

heute möchte ich euch das neue Album einer Band vorstellen, die auch schon in der Kategorie Track of the Week Ausgabe 42 genannt wurde, Pendulum.
Am 04. Juni 2010 erschien das mittlerweile sechste Album der fünf- (bei Live Auftritten sechs-) köpfigen australischen Band.

Am 04. Mai 2010 veröffentlichte die Drum-’n’-Bass-/Break Band die erste Single-Auskopplung “Watercolour” in Deutschland, in den UK-Single-Charts ist der Track auf Platz 4 eingestiegen & erreichte in Deutschland einen der Top5 Plätze der Clubcharts.
Im Juni, kurz vor dem Rock-am-Ring & Rock-im-Park Auftritt der Jungs, wurde das Album Immersion veröffentlicht. Es beinhaltet 15 Titel und fesselt den Hörer von Track 1 Genesis bis Track 15 Encoder.
Pendulum
Den Sound, den die einzelnen Tracks versprühen, könnte man teilweise fast wie ein akustisches Gewitter beschreiben, welches durch die Zusammenarbeit mit The Prodigy und In Flames nur noch stärker wütet.

“Salt In The Wounds“ wirkt teilweise noch wie die Underground Drum & Bass Urklänge der Band & erinnert ein wenig an die Blut-Tanz-Szenen in Blade. Die beiden Titel „Witch Craft“ sowie „Crush“ stoßen den Hörer immer weiter voran & verleihen ihm/ihr, verstärkt durch die Vocals von Rob Swire & Gareth McGrillen, das Gefühl einer angenehmen Hektik. Bei dem Titel “Immunize” ist man auf Grund der Zusammenarbeit mit Liam Howlett dem Besten Sound von Pendulum & Prodigy ausgesetzt & fühlt sich ein wenig, wie in einer guten Fortsetzung von “Firestarter”.

Im Titel “Self VS Self” treffen die Australier auf die Schweden In Flames & spielen das schönste Unentschieden, das man sich wünschen kann. Nach einer Minute setzt der “aggressive” Gesang ein, den man zum Beispiel beim neuen Linkin Park Album eigentlich gänzlich vermisst hat & ist gespannt wie die Aufgabe “How do I get home?” gelöst wird. In Track 14 trifft das Pendulum-Gewitter auf den Porcupine Tree Sänger Steven Wilson und kreiert in “The Fountain” einen abwechselnden Platzregen aus verschiedenen Musikgenres, Pop- & Rockgesang mit einer immer wieder ansteigenden musikalischen Spannung. Ein sozusagen geniales Konstrukt aus Tönen.

„Zu der Zeit, als wir In Silico fertig gestellt hatten, gab es all diese Electro-Künstler, von denen wir sehr begeistert waren“, erklärt Swire die neue Richtung des Albums. „Die Sache mit uns ist, dass wir immer eher das Gegenteil von dem, was wir zuletzt gemacht haben, tun.“

Insgesamt ist das ganze Album so sprunghaft und dabei doch vollkommen, dass man es nicht durch Worte, sondern nur durch dauerndes Anhören, in seiner Substanz fassen kann.

Trackliste:
Nr. 1: Genesis
Nr. 2: Salt In The Wounds
Nr. 3: Watercolour
Nr. 4: Set Me On Fire
Nr. 5: Crush
Nr. 6: Under The Waves
Nr. 7: Immunize (feat. Liam Howlett)
Nr. 8: The Island – Pt. I (Dawn)
Nr. 9: The Island – Pt. II (Dusk)
Nr. 10: Comprachicos
Nr. 11: The Vulture
Nr. 12: Witchcraft
Nr. 13: Self vs Self (feat. In Flames)
Nr. 14: The Fountain (feat. Steven Wilson)
Nr. 15: Encoder

Pendulum – Self Vs Self

Pendulum – Immunize

Pendulum – Witchcraft

Links:
Pendulum bei last.fm
Pendulum Webseite

Quellen/Bilder:
Pendulum

LYRISCHES ÜBER-ICH: PART 11

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In der Mitte der Nacht hoffst du es ist vollbracht, die Hürde des Einschlafens soll genommen worden sein. Statt dessen liegst du wach im Raum, keine Spur von so etwas wie einem Traum. Befindest dich im, in Dunkelheit gehüllten, White Cube.

Laut Wetter App ist draußen Vollmond, doch selbst die Werwölfe schlafen, nur der Mann der im weißen Planeten wohnt, thront noch wach am Himmelszelt.

Während du überlegst ob der Sandmann zu den 2,9 Millionen Arbeitslosen gehört, empfindest du es in dieser dritten Nacht schon als unerhört, dass dein Körper nicht dir sondern der Schlaflosigkeit gehört. Bei zu wenig Schlaf platzt laut Zeitonline das Gehirn, zum Glück musst du nicht putzen wenn die Hirnstückchen die Laminatrillen zum Verstecken nutzen.

Dein Sekundenzeiger ist das Pochen deines Herzens, welches dich, durch das Kopfkissen reflektiert, in deiner Schlaflosigkeit nur noch mehr verwirrt. Traum ähnliche Bilder schwirren vor deinen Augen, Collagen deines Tages, manchmal mit einem Touch des Grauens. Könntest du diese Objekte fotografieren, wären sie vielleicht bald in einem Fotorahmen gebannt, statt dessen hast du dich immer mehr in diesen trostlosen Zustand verrannt.

Jackson Pollock hat seine Träume und Ängste mit Musik und Dripping in Gemälde verpackt. Leider war seine Persönlichkeit oft erst durch viel Alkohol zur Kunst bereit. Doch statt durch drogenartigen Konsum befreit, würd ich dich lieber der Wutproben Methode zugeneigt sehen. Gus-fra-ba, die Schlaflosigkeit soll gehen.

TRACK OF THE WEEK (42)

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Servus,

heute gibt es wieder wie gewohnt die Tracks of the Week. Beeinflusst wurden die Playlist diesmal von nächtlichen Treppenaufstiegen und meinem Sportprogramm.

Patrice – Ain’t Got No (I Got Life)

Rod Stewart – Sailing

INCUBUS – Drive (Live RAR 2008)

Pendulum – The Fountain

Snoop Doggy Dog ft Dr. Dre, Nate Dogg – Lay Low

Warren G featuring Nate Dogg – Regulate

Is This Art? – iPhone App

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Heute möchte ich euch die Internetplattform und dessen gleichnamige App IsThisArt vorstellen.

In Zusammenarbeit der Firmen c-monster, The Mattress Factory und Deeplocal, Inc. entstand eine iPhone App, die Technik und Kunst verbindet.
Unter den Vorsätzen von Deeplocal, Inc. (“We build projects that link the digital and physical worlds.”), The Mattress Factory (“a museum of contemporary art that presents art you can get into”) und c-monster (“To cover the cultural industrial complex and its many, many by-products.”) entstand eine App, die es dem Nutzer erlaubt Fotos mit der integrierten Kamera zu schießen, damit diese im Anschluss auf der Internetseite IsThisArt.org hochgeladen werden können.

Die veröffentlichten Bilder können dann entweder in der Galerieansicht (siehe oben) oder aber in der Einzelansicht betrachtet werden.
In der Einzelansicht haben die Betrachter zusätzlich noch die Möglichkeit Bilder zu bewerten, mit den sozialen Netzwerken Twitter und Facebook zu verlinken oder aber ein Kommentar zu hinterlassen.

Wichtig ist zudem, dass das “project [which] was inspired by a tweet from Nina K. Simon” zwar auf der Internetseite betrachtet werden kann, Bilder jedoch nur über die iPhone App hochgeladen werden können. Qualitativ sind dem Nutzer jedoch keine Grenzen gesetzt. Von Käsebroten bis zu geometrisch abstrakten Bauwerken kann jedes Motiv der Frage “IsThisArt” ausgesetzt werden.

The Clouds 365 Project by Kelly DeLay

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Servus,

heute möchte ich euch das The Clouds 365 Project vorstellen. Dieses Projekt von Kelly DeLay beschäftigt sich grob mit dem Thema Wolken. Seit dem 01. Juli 2009 fotografiert oder filmt DeLay jeden Tag, über die Dauer von einem Jahr, die Wolken. Er beginnt dabei um “6am to 7am”, also um 06:00 Uhr und  beendet seinen “Cloud-day” jeweils gegen “10pm to 11pm”, also in der Zeit von 22:00 Uhr bis 23:00 Uhr.365_1

Dabei möchte DeLay jedoch nicht bloß ein einfaches Abbild von Wolken online stellen, er sieht das Projekt eher als Bestandteil seines Lebens an, mit Hilfe dessen er auch seine Umgebung bewusster wahrnehmen kann. Zudem widmet er sein The Clouds 365 Project unter anderem der Kunst, dem Lernen, der Bestimmung und dem Gerüst aus Strukturen und Leidenschaften.

“Art is the most obvious facet of Clouds 365. Over the course of the year, I will create hundreds of individual pieces of art, all around a central theme. After years of neglecting my creative drive in favor of business and management, making this commitment to art is a welcome chance to turn back to something I love.

Learning has always been important to me. I’ve tried a lot of paths, sometimes just to learn something new. And I’ve always been interested in clouds. During this year, I don’t just want to take pictures of clouds; I want to learn the “why” and “how” of clouds. I want to know more about this landscape I daydream beneath and how clouds affect all of us here below.

Determination is the stuff all worthwhile projects are built on. It’s not easy to do anything every single day, and this project depends on following through every day—365 days in a row. I appreciate the discipline of it, and I love the example it will be for my children.

Process matters. Good work flow can be satisfying in its own right apart from the success of the final product. Effective work flow allows me to maximize the outcome of my work while minimizing the costs. I want my process to be open and transparent.

Pattern is everywhere, and it fascinates me. My hope is that, by recording these images of clouds every day for a year, I will be able to look back and find patterns in the clouds themselves and in my work recording them. I don’t know yet what I will find or what it will mean, but the Clouds 365 Project gives me the chance to wonder and to gather the data to explore. Maybe I will find weather patterns reflected in my images. Even more interesting, maybe I will find patterns in my composition, observation and documentation of the clouds.”

Zunächst wollte Kelly DeLay sein Projekt mit einer Canon G9, einem Apple iPhone 3GS und einer Canon 5D Mark II festhalten, jedoch überrumpelte ihn irgendwann ein gewisser Qualitätsanspruch, sodass er mittlerweile nur noch mit der Canon 5D durch die Natur streift. “This means that the Canon 5D is on me wherever I go, which impacts the flow of all my activities and keeps the project “heavy” on my mind.”

Sein persönlicher Anspruch hat sich ausgezahlt. Das The Clouds 365 Project vom 01. Juli 2009 bis zum 30. Juni 2010 wurde für den 14th Annual Webby Awards nominiert.

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Der Erfolg sowie seine Leidenschaft haben DeLay jedoch glücklicherweise daran gehindert, seine Projekt einzustellen.

“Obsession, in my experience, is a natural tendency among artists, and I am not immune. Obsession can certainly be bad, but there’s some good in it as well. And it may be an essential component to making this project a success. The obsessive in me embraces the relentlessness and single-mindedness of Clouds 365. I’ll be here every day. You’re free to come and go.”

Seit dem 01. Juli 2010 macht Kelly DeLay wieder täglich ein Video oder ein Foto und lässt uns von weitläufigen Wolkenwelten träumen. Diese Ansammlung von sehr feinen Wassertröpfchen oder Eiskristallen, die sich zum Beispiel als Cumuluswolken, in Form von Schafen, Elefanten oder Pkw’s, über die Erde bewegen, durch mehr oder weniger Licht in Szene gesetzt vor einem Bluescreen genannt Himmel, ist nun auf dem The Clouds 365 Project Year 2 zu sehen.

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Doch DeLay verschönert nicht nur uns als Betrachter die Zeit, mit Spendengeldern unterstützt er auch noch gemeinnützige Organisationen und Kindergärten.

“Proceeds of the Clouds 365 Project will benefit Smile Train, a charity devoted to repairing cleft lips and palettes in children, and Donors Choose,which pairs donors with classrooms in need. I use my donations to support art and music education in kindergarten classrooms. We use PayPal if you wish to donate to the Clouds 365 Project. I appreciate your support”

Also, lange Rede kurzer Sinn geht auf DeLay‘s Seite hin, da sind viele Clouds drin.

Bildrechte und Quelle:

The Clouds 365 Project

LYRISCHES ÜBER-ICH: PART 10

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Sometimes when you wake up you are sad and wondering why the world is so mad. Everyone runs only selfishly through the day, only watching on their clocks while stepping on the other ones.

They are like machines whose oil is replaced by stress runing through their veins. Love doesn´t belong to them anymore, it is only balast on their way to their success.

Nevertheless you are not like them. You know that one time they will try to warm themselves on you like a swarm of flies on a lamp.

You are the strongest. Don´t fear your faults, perhaps you lose the fight but you won´t lose the war. Then you will be like a desertflower. Once the rain will touch you, you will be shining like a miracle in the sun and you have two cards up your sleeve; you are content with yourself and you are calmed down.

Who climbs high falls deep but you had built your house on hard ground. Believe me, if you have the love of your life and you are relaxed sometimes, although a lot of stones are on your quest for happiness your car will gain its end.