Arts photos

Eliot Lee Hazel – Photographer Part Two

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Servus,
heute möchte ich euch wieder einen besonderen Fotokünstler vorstellen, es handelt sich hierbei um Eliot Lee Hazel. Ich selbst bin vor einigen Tagen durch andere Blogs auf diesen Künstler aufmerksam geworden & fühlte mich direkt von dieser speziellen Art der Fotografie gefangen.


Die Fotos wirken teilweise über- beziehungsweise mehrfach belichtet, die Models sind manchmal kaum erkennbar, da die Landschaft sie nicht nur umgibt, sondern teilweise auch verschluckt. In gewisser Hinsicht mit den Werken von Damon Loble vergleichbar, erkennt man in jedem einzelnen Bild eine viel tiefergehende Geschichte, als lediglich den dargestellten Augenblick.

Bewundernswert sind zudem die verschiedenen Musiker, mit denen Hazel schon zusammengearbeitet hat. Hierzu zählen unter anderem Basement Jax, Ry Cumming, Primary One sowie Devendra Banhart.
In einer ruhigen Minute sind die Fotografien von Eliot Lee Hazel auf jeden Fall einen Besuch wert.










Alle Bildrechte liegen bei Eliot Lee Hazel.

Track Of The Week

TRACK OF THE WEEK (48)

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by kunstlab

Servus,

passend als zu Nikolaus gibt es hier was auf die Socken & die Ohren, die neuen Tracks of the Week.

PONY PONY RUN RUN – HEY YOU

Reykjavik! – Cats

Cassius – Toop Toop

Turntable Rockers – No Melody

Turntable Rockers – No Melody
Hochgeladen von GOO-KAN. – Komödien- und Sketchvideos.

Turntablerocker – Rings

Turntablerocker – Rings from zoran bihac on Vimeo.

Literature

Brauchen Kinder Märchen?

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buch

Was sind Märchen?

Der Begriff „Märchen“ leitet sich von dem mittelhochdeutschen Begriff „Maere“, also einer Nachricht oder Kunde, ab. Diese Kunde berichtet jedoch nicht wie zum Beispiel eine Legende von Ereignissen oder Personen denen ein gewisser historischer Kontext zugrunde gelegt wird, sondern befasst sich ausschließlich mit frei erfunden Handlungen. Die Protagonisten sind im Gegensatz zu Heiligen oder bedeutenden Staatsmännern meist Tiere, Fabelwesen oder Figuren mit magischen Kräften, wie Hexen und Zauberer, welche mit Menschen interagieren.
Die Gattung der Märchen an sich ist sehr alt. Einfluss auf „deutsche“ Märchen sind sicherlich den französischen und den indischen Märchen zuzuschreiben. Der Typus der deutschen Märchen unterteilt sich in die Bereiche Volks- und Kunstmärchen. Bei der Fachrichtung der Volksmärchen ist meist kein bestimmter Urheber oder Verfasser festzustellen, da selbige über mündliche Weitergabe überliefert wurden und erst zur Zeit des Mittelalters, beziehungsweise seit der Neuzeit, mit der Möglichkeit des Drucks, ihre schriftliche Verbreitung fanden. Durch seine frühere Überlieferungsform besitzt das Volksmärchen keine konstante Form und tritt in vielen verschiedenen Varianten auf. Die Grundstruktur, beziehungsweise der jeweilige Charakter und die Aussage des Märchens, sind hierbei jedoch stets dieselben geblieben. Durch die Einleitung „es war einmal“ oder Aussagen wie „hinter den sieben Bergen“ besitzt das Volksmärchen eine räumliche und zeitliche Ungebundenheit und verliert somit nie seine Aktualität. Bei der Fachrichtung der Kunstmärchen handelt es sich im Vergleich zu den Volksmärchen nicht um alte mündliche Überlieferungen, sondern um bewusst von Schriftstellern kreierte Erzählungen. Sie folgen zwar der Tradition der Volksmärchen jedoch beschäftigen sie sich eher mit einer Art Wundergeschichten. Der textliche Inhalt der Kunstmärchen wird überwiegend durch die Ansichten einer individuellen oder so genannten Durchschnittsperson getragen und unterliegt den Einflüssen der jeweiligen Literaturströmungen in denen die Geschichten geschrieben wurden.
Ihren literaturgeschichtlichen Höhepunkt erlangten die Kunstmärchen in der Epoche der Romantik. Hierbei sind jedoch die Kunstmärchen der Früh- und Spätromantik stark zu unterscheiden. Die Kunstmärchen der Frühromantik waren von sehr künstlichen Schöpfungen geprägt, sie besaßen einen prunkvollen und überschwelligen Sprachduktus und spielten mit Hilfe der Metaphorik mit der Imagination des Lesers. Dies wurde jedoch nicht von allen Märchenlesern für Gut befunden. Gegen Ende der Romantik gingen die Schriftsteller jedoch wieder zurück zu den Ursprüngen der Kunstmärchen. Sie verwendeten einen einfacheren Sprachduktus und verfassten Märchen mit allgemein gültigeren Charakteren und Handlungen.
Als bekannte Märchenverfasser und Schriftsteller sind sicherlich Wilhelm Hauff, Hans Christian Andersen und Oscar Wilde zu nennen. Hans Christian Andersen schrieb zunächst, durch die Brüder Grimm inspiriert, Geschichten die vergleichbar mit Volksmärchen waren. Er entwickelte jedoch bald seinen eigenen, heute noch sehr beliebten Kunstmärchenstil. Die Handlung seiner Märchen findet fast immer an einem bestimmten, detailliert beschriebenen Ort statt. Des weiteren versuchte er die Märchenwelt nicht als parallel zu unserer existierenden Welt erscheinen zu lassen, sondern das Fantastische dieser „Anderswelt“ in unserem Alltag aufleben zu lassen. Durch diese neu geschaffene Nähe und seine leicht verständliche Sprache wollte Andersen die Botschaft der jeweiligen Märchen für alle Altersgruppen zugänglichen machen. Wilhelm Hauff schrieb meist von einer abenteuerlichen Handlung geprägte Märchen. Sein bekanntestes Werk ist sicherlich das Märchen „Das Wirtshaus im Spessart“. Im Gegensatz zu Hauff und Andersen steht sicherlich Oscar Wilde. Er schrieb meist Märchen mit sozialkritischem Hintergrund, in denen entweder aus Sicht der Unterschicht die Ungerechtigkeiten die Selbige seitens der Herrschenden erfahren, beschrieben wurden, oder die im Sinne der Romantik, Idealbilder im Gegensatz zu der tristen und traurigen Realität stellten.
Heutige Formen der allgemeinen Gattung der Märchen sind sicherlich im Fantasy und Science-Fiction Genre zu setzen. Die Harry Potter Geschichte zum Beispiel spielt in einer „Parallelwelt“ zu unserer Realität und versucht mit omnipräsenten Charakteren und Handlungen den Zuschauer reifen zu lassen. Er soll innerlich seinen Kampf Gut gegen Böse auskämpfen und dadurch, wie bei nahezu allen Märchen, eine Katharsis erreichen. Ein weiteres Beispiel ist sicherlich die Star Wars Trilogie beziehungsweise Hexalogie. Die Handlung beginnt mit einem Vorspann, in dem von einem Ereignis von vor langer Zeit, aus einer weit entfernten Galaxis, berichtet wird, vergleichbar mit der Geschichte von Schneewittchen und den sieben Zwergen.
Ein nicht zu vernachlässigender Aspekt der Märchen ist sicherlich das Happy End. Ohne den, für den Protagonisten, glücklichen Ausgang der jeweiligen Märchen, würde der Leser oder Zuschauer nicht den letztendlichen Denkanstoss bekommen, dass, wenn er mit dem Märchen und seiner jeweiligen Botschaft reift, er am Ende selbst, vergleichbar mit dem Protagonisten, ein glückliches Ende erleben kann. Der Leser sieht durch den positiven Ausgang zum Beispiel die Möglichkeit seinen Lebensweg genauso erfolgreich abschließen zu können wie Aschenbrödel und das man jede Hürde meistern kann solange man an sich selbst glaubt.

Inwiefern beeinflussen Märchen Kinder?

Schon große Philosophen, wie der Grieche Platon, sahen in Märchen und Mythen eine Möglichkeit der „literarische[-n] Erziehung“1. Aristoteles sagte über die den Märchen ähnlichen Mythen, dass „der Freund der Weisheit [ ] auch ein Freund des Mythos [sei]“. Wenn man Träume als „eine Serie von Bildern, die während des Schlafes auftritt“2 ansieht, kann man diese auch als eine Art Geschichte verstehen.
Laut Siegmund Freud sind Träume als eine Art Belohnung oder Wunscherfüllung für das „Es“ anzusehen. Das „Es“ ist einer der drei Teile der menschlichen Psyche in Freuds Strukturmodell der Psyche. Das „Über-Ich“ steht für die Wert- und Normvorstellung und das „Ich“ steht mit seinem Triebverzicht für die Kontrolle der Psyche. Das „Es“ der Psyche steht jedoch für die Libido und das Lustprinzip. Da das Lustprinzip in Träumen, entgegen aller Gebote und Triebverzichte, unbewusst ausgelebt werden kann, wird das „Es“ durch Träume teilweise befriedigt. Im Vergleich zu den Träumen sind Märchen aber Geschichten, die im Wachzustand erlebt werden. Sie sprechen auf Grund ihrer Allgemeinheit das bewusste und das unbewusste Verlangen der Menschen an und befriedigen somit in gewisser Weise alle drei Teile des Strukturmodells. Wenn die Libido einer Person befriedigt ist, kann sie sich ungezwungener mit der Wert- und Normvorstellung sowie mit dem Realitätsprinzip auseinandersetzen. Dadurch ist die Person, unabhängig von seinem Geschlecht und seinem Alter, eher in der Lage in seiner Gesamtpersönlichkeit heranzureifen. Das Kind als wissensdurstiger junger Mensch stellt sich zum Beispiel stets, sei es auch nur intuitiv, die Frage „Wie ist die Welt wirklich ?“3. Wenn es durch die Welt geht und alles sieht oder ertastet wird für das Kind die Welt als solches zwar immer verständlicher, jedoch nur insoweit, wie sein geistiger Horizont diesen Vorgang schon zulässt. Durch Erzählungen, Fernsehen schauen oder aber auch durch Lesen erlangt das Kind weitere Informationen über das Leben. Das Märchen ist sicherlich hierfür ein weiteres hilfreiches Medium. Märchen übermitteln stets ein oder mehrere suggestive Botschaften. Diese zwingt es dem Kind nicht auf, sondern überlässt es ihm selbst, ob und vor allem mit welchem Alter, beziehungsweise mit welcher Reife es diese Lehren versteht. Ein weiterer Pluspunkt der Märchen ist sicherlich die Tatsache, dass es dem Kind nicht widerspricht. Dadurch, dass ihm von keinem Vormund beziehungsweise keinem Erwachsenen widersprochen wird, fühlt sich das Kind nicht eingeschüchtert, falls es die Lehre eventuell falsch versteht oder nicht angemessen agiert und reagiert. Sieht es im Nachhinein zudem selbst ein, dass es die Botschaft eines Märchens nicht richtig oder nicht weitreichend genug verstanden hat, so ist es sicherlich ermutigt seinem Verstand und vor allem sich selbst beim nächsten Mal mehr zuzutrauen. Das Kind wird dadurch selbstständiger und reift heran.
„Sagen lassen sich die Menschen nichts, aber erzählen lassen sie sich alles“4 ist zu dieser positiven Art der Persönlichkeitsentwicklung sicherlich eine zutreffende Aussage. Dadurch, dass das Märchen mit Hilfe des Zauberhaften den Kindern das Ausleben ihrer Fantasie ermöglicht, ist es für sie sicherlich auch einfacher einen Vorgang zu verstehen beziehungsweise erleichtert es ihnen vielleicht schwer begreifliche Dinge ohne den meist komplexen Hintergrund verstehen zu können. Beispielhaft reicht es dem Kind dann eventuell schon, wenn es versteht, dass die Sonne jeden Tag aufsteht, wodurch es tagsüber hell ist, und dass sie abends zu Bett geht, wodurch es in der Nacht dunkel ist. Es ist nun bis zu einem gewissen Reifeprozess des Kindes nicht nötig ihm diesen Vorgang mit Hilfe der Erdrotation und der Planetenkonstellation unseres Sonnensystems zu erklären. „Das Kind traut dem, was das Märchen erzählt, weil dessen Weltsicht mit der seinen übereinstimmt“5.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist sicherlich, dass viele Menschen, aber vor allem Kinder, eine animistische Denkweise verfolgen. Bei dieser Denkweise geht man davon aus, dass auch ein Gegenstand, sei es ein Stein oder ein Fluss, lebendig ist und Gefühle hat. „Wie es seine Mutter streicheln würde, streichelt es den hübschen Gegenstand, der ihm gefällt; es prügelt die Tür, die vor ihm zuschlägt“6. Dies geschieht jedoch nur, weil das Kind glaubt, der Gegenstand möge genauso gerne gestreichelt werden wie das Kind selbst und das sich die Tür vor dem Kind aus böser Absicht geschlossen hat und nicht weil zum Beispiel ein Windzug die Tür geschlossen haben könnte. Unbewusst sucht das Kind hinter jedem Vorgang einen tieferen Sinn der ihm die Welt verständlicher macht. Durch den Reifeprozess, den das Kind durchläuft setzt sich dieser tiefere Sinn jedoch irgendwann, vergleichbar mit einem Puzzle, zusammen und das Kind kann sich bald darauf auch mit schwereren Denkabläufen auseinandersetzen. Dies erkennt man zum Beispiel am „Spiegelbild Experiment“. Wenn das Kind sich zunächst im Spiegel sieht, überlegt es zunächst, wer das andere Kind sein könnte, welches sich im Spiegel genauso bewegt wie es selbst. Wenn es dann irgendwann verstanden hat, das es selbst dieses Kind ist, ist es auch in der Lage sich von seinen Eltern und dann von anderen Personen in seiner Umgebung ein Bild zu machen.7 Die Frage nach dem „Wer bin ich? Wo komme ich her?“8 wird somit in seinen Grundzügen schon geringfügig beantwortet. Dieses „Spiegelbild Experiment“ wird vom Kind in seinem Leben des Öfteren angewendet. Ein Beispiel hierfür ist ein Kindheitserlebnis einer jungen Studentin. Sie erzählte, dass sie dachte ihre Mutter sei von einem Mars Menschen entführt worden, da die Mutter sie in einem Kaufhaus und auf dem darauf folgenden Heimweg barsch anfuhr. Daraufhin versuchte sie dem Ausserirdischen durch geschickte Fragestellung eine Falle zu stellen. Als dieser jedoch die Antworten auf die jeweiligen Fragen kannte, dachte das Mädchen dies sei mit der Klugheit des Mars Menschen zu erklären. Als es jedoch im Anschluss daran die Mutter über das, was das Kind mit dem Mars Mensch erlebt hatte, befragte, konnte auch die Mutter alles beantworten. Daraufhin begriff das Kind, dass Eltern ab und an böse sein können, ohne generell dem Kind gegenüber böse eingestellt zu sein. Mit Hilfe ihrer vorher ausgeprägten Fantasiewelt hatte sich das Mädchen solange in Sicherheit gewogen, bis es sich selbst reif und sicher genug für die Realität fühlte.9
Ein weiterer Faktor der dem Kind nebst der Fantasiewelt Sicherheit gibt, ist das Gebilde der Familie. Da die Angehörigen des Kindes die ersten Personen sind, die es genauer kennenlernt sind sie die Basis seiner kleinen Welt. Daher kann man sagen, dass „das Kind [ ] die Weltordnung im Bild der Eltern und der Vorgänge in der Familie [erlebt]“10. Dieser Vorgang ist vergleichbar mit dem Verhalten der alten Ägypter, welche das Firmament als personifizierte Muttergestalt ansahen. Die Muttergestalt, mit dem Namen Nut, beschützte, nach dem ägyptischen Glauben, die Welt vor dem Übel und sorgte für Ruhe und Frieden11. Wenn das Kind selbst so gefestigt und reif ist, dass es ein Stück seiner Sicherheit aufgeben kann, lernt es neue Dinge kennen oder intensiviert sein Wissen über schon bekannte Dinge und Ereignisse. Man kann daher sagen, dass es die vorher noch benötigte Sicherheit zu einem bestimmten Zeitpunkt teilweise aufgibt und sein Bewusstsein durch die neuen Erfahrungen erweitern kann.
Fasst man nun noch einmal grob zusammen, dass das Kind erst seinen inneren Konflikt zwischen Gut und Böse bewältigt, beziehungsweise seine drei Teile der Psyche befriedigt haben muss, um sich mit äußeren Konflikten und Ereignissen intensiv beschäftigen zu können, so fällt einem auch auf, warum Märchen für diese innere Konfliktbewältigung besser geeignet sind als Bücher wie zum Beispiel die Bibel. Die Bibel besteht nahezu nur aus Geschichten, in denen der Protagonist erst etwas schlechtes oder böses macht, dann den rechten Weg gezeigt bekommt und zum Ende der Geschichte glücklich auf dem richtigen Pfad sein Leben lebt. In keiner biblischen Geschichte wird das Kind jedoch bestärkt, dass es normal sein kann, wenn man auch mal schlechte Wünsche hat und lieber dem Lust- statt dem Realitätsprinzip folgt, dies jedoch nicht schlimm ist, solange sich das Kind am Ende doch für das Richtige entscheidet.12 Um sich intuitiv bestärkt zu fühlen, lieber dem Lust- statt dem Realitätsprinzip zu folgen, benötigt das Kind auch kein großes Repertoire an Märchen. Die meisten Eltern wissen nicht, dass ihr Kind, wenn es sagt, dass ihnen ein Märchen gefällt, sie sich intuitiv von der Handlung genau dieses Märchens angezogen fühlen und lesen ihrem Kind weitere Märchen vor. Da es jedoch noch gar nicht in der Lage ist die Informationsmenge von mehreren Märchen zu verarbeiten, erlebt es eher eine Reizüberflutung als das es in die Lage versetzt wird, dass sein „Es“ befriedigt wird.13 Illustrierte Märchen wirken sich hierbei auf das Kind meist genauso kontraproduktiv aus. „Der illustrierten Geschichte geht viel von der persönlichen Bedeutung verloren, die sie dem Kind, das nur die eigenen optischen Assoziationen und nicht die des Illustrators einbringt, schenken könnte“14, denn dadurch greift das Kind nicht auf seine eigenen persönlichen Erfahrungen zurück und fühlt sich dadurch auch nicht so tief von der Gesichte berührt, wie es dies sein könnte, wenn es sich sein eigenes Haus im Wald und die Schönheit der Prinzessin, vorstellen könnte.15

Fazit

Abschließend kann man sagen, dass Märchen eine überwiegend positive Auswirkung auf die Menschen und vor allem Kinder haben. Zunächst werden die unbewussten Wünsche des Kindes befriedigt, wodurch es insgesamt ausgeglichener ist. Dadurch ist es in der Lage, sich mit ganzer Kraft mit seinen äußeren Konflikten und Erfahrungen auseinandersetzten. Der hierdurch initiierte Reifeprozess überfordert das Kind jedoch nicht, da das Kind die Moral der Geschichte immer nur in so weit versteht, wie es sein geistiger Horizont schon zu lässt. Erklärungsversuche der Eltern oder Lehrer übersteigen meist das einfach Gemüt der Kinder und erfordern meist tiefgründiges und weit gefächertes Hintergrundwissen. Dieses Wissen besitzen die Kinder jedoch noch nicht, daher laufen sie Gefahr, sich selbst viel weniger zu zu trauen wenn sie auf den elterlichen Rat allein hören und nicht noch ihre eigenen Erfahrungen in ihre Entscheidungen mit ein bringen. Mit Hilfe der Märchenwelt erlangt das Kind auch Antworten beziehungsweise Vorschläge, wie es die Realität zu begreifen hat und wer oder was es selbst ist. Da die Kinder noch kein ausgeprägtes objektives Denkvermögen besitzen, empfinden sie eine gewisse, von Märchen ausgehende, Sicherheit. Es lernt zudem mit seinen Trieben in gewisser Hinsicht umzugehen und erlebt durch die Geschichten die Moral, dass man nicht alles ohne Konsequenzen machen kann. Ein weiterer Vorteil der Märchen ist die Tatsache, dass das Kind, entgegen der Vorstellung der meisten Eltern, genau weiß, dass die Märchenwelt eine reine Fantasiewelt ist. „Ein Kind das mit Märchen vertraut ist, weiß genau, daß sie sich in der Sprache der Symbole und nicht in der Sprache der alltäglichen Wirklichkeit ausdrücken“16. Man muss daher keine Angst haben, dass sich das Kind irgendwann in der Fantasiewelt verliert, es zieht selbige lediglich solange zur Hilfe, wie es noch eine gewissen Sicherheit benötigt und in seinem Reifeprozess noch nicht allzu weit fortgeschritten ist. „Ich verdanke den Märchenvorlesungen meiner Mutter mehr Bildung, Charakter, Entschlossenheit, Widerstand gegen die menschenfressende Zeit als den Übungen der Schulen und Universitäten“17 ist zudem sicherlich ein bekräftigendes Argument für die positive Auswirkung von Märchen. Alles in allem kann man sagen, dass das Medium der Märchen, im Hinblick auf kleinere bis mittelgroße Kinder, eher in der Lage ist den jeweiligen Reifeprozess positiv zu unterstützen, als dies zum Beispiel der Fernseher wäre. Durch Märchen werden alle drei Teile des Psyche Modells von Freud mindestens teilweise befriedigt, die Fantasie des Kindes wird angeregt und kann sich weiterentwickeln ohne die Realität zu zerstören und das Kind kann seine Bindung zu anderen Menschen eher einschätzen beziehungsweise eingehen. Des weiteren überfordern Märchen ihre Leser nicht und sind so vielschichtig, dass sie selbst für Erwachsene noch einen gewissen Reifeprozess in Gang bringen können.

Literaturverzeichnis:

– Sigmund Freud: Das Ich und das Es. Studienausgabe. Bd. III: Psychologie des Unbewußten, Fischer, Frankfurt am Main 1975 (Originaldatum: 1923)
– Bettelheim, Bruno: Kinder brauchen Märchen. München 1997, Auflage 20 (Originaldatum: 1980)
– Krippner, S., Bergquist, C., Bristow, J., et al. : The Magenta Phenomena, Part I. Brasilia 1994
– Benedict, Ruth: Animism. Encyclopedia of the Social Sciences. Macmillan. New York 1948
– Günter Lange (Hrsg.): Märchen – Märchenforschung – Märchendidaktik, Baltmannsweiler 2004

Products

La Senza – The Cup Size Choir

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Heute möchte ich euch eine ganz besondere Werbekampagne vorstellen. Diese verbessert zum einen nicht nur eure musikalischen Fähigkeiten, sondern schult überdies auch noch eure Kenntnisse in BH Größen. Es handelt sich dabei um The Cup Size Choir vom Unterwäsche Hersteller La Senza.

In der neuen Kampagne des internationalen Wäsche Labels werden die BH Größen A, B, C, D, E, F, G nicht nur anhand von sieben hübschen Models verbildlicht, jede Größe steht auch für die jeweilige Note auf der Tonleiter.
Das Model ganz links ist dabei das A, daneben B, bis zum Model ganz rechts, welches den Ton G darstellt. Eure Tastaturtasten A, S, D, F, G & H fungieren hierbei als Klaviertasten. Mein Versuchsstück war das Lied “Mary has a litte lamb”.

Readable Books

Moritz Nebenjakob – Macho Man (READABLE BOOKS PART 6)

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Leseprobe

Offizielle Buchbeschreibung:
Von den 68ern erzogen, lebte er dreißig Jahre als Weichei. Jetzt verliebt er sich in eine Türkin. Aber wie überlebt ein Frauenversteher in einer Welt voller Machos? Versteh einer die Frauen! Daniel, Anfang 30, ist gerade verlassen worden – und das, obwohl er alles gemacht hat, was seine Freundin wollte. Schließlich haben ihm seine 68er-Eltern beigebracht, Frauen zu achten und zu respektieren. Das hat ihm als Jugendlicher auf Partys sehr geholfen: Während die Mädchen mit den anderen Jungs in der Ecke knutschten, hat er sie geachtet und respektiert. Und einer musste schließlich die ganzen Nudelsalate essen. Um die Trennung zu verdauen, fliegt er in die Türkei, wo sein bester Freund Mark als Animateur arbeitet. Dort passiert ein Wunder: Die bezaubernde Aylin, in die der ganze Club verliebt ist, interessiert sich für ihn. Den Schattenparker. Daniel schwebt im siebten Himmel. Wird aber sehr schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, als er, zurück in Deutschland, Aylins türkische Großfamilie kennenlernt. Soll er nach dem Essen bei den Schwiegereltern in spe spülen helfen? Über Griechen-Witze lachen? Und was tun, als er ins Männercafé eingeladen wird und dann auch noch in die türkische Disco? Moritz Netenjakob zündet in seinem rasanten Comedyroman ein Gagfeuerwerk ohnegleichen – kein Wunder, das Thema ist ein Kracher: Was wollen Frauen wirklich? Beziehungsweise: Wie verhält man sich als Frauenversteher, wenn man sowohl seine Traumfrau respektvoll behandeln als auch vor der türkischen Großfamilie nicht wie ein Waschlappen dastehen will?

Fazit:
In der heutigen Zeit ist das Thema “Interkulturelle Kommunikation” und “Kampf der Kulturen” bzw. “Culture Clash” aktuell und brisant. Dieser kleine witzige Einblick zeigt uns dabei Probleme & Verbesserungsvorschläge auf dem besten Wege, anhand der Liebe. Auch wenn der Titel Macho Man eher einen Roman im Stile von Assi Toni vermuten lässt, vermittelt Nebenjakob einfühlsam die Probleme von Mann & Frau in Verbindung mit der kulturellen Vielfalt. Der Autor bringt uns dabei nicht nur seine eigene Geschichte etwas näher, er zeigt das Leben mit all den kleinen Ängsten, die uns eventuell auf den falschen Fortgang unseres Daseins bringen, wenn man nicht mit ein wenig Mut das Richtige macht.

Künstlerwebseite:
Moritz Nebenjakob

Readable Books

Mariana Leky – Liebesperlen (READABLE BOOKS PART 5)

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Als ich eines Abends auf einem Heimatbesuch mit dem Auto unterwegs war, hörte ich die Sendung Plan B auf 1Live. Dort lief gerade ein Hörspiel von “Liebesperlen”, einem Roman von Mariana Leky.

Liebesperlen sind eine traditionelle Süßigkeit, die vor allem auf Volksfesten und Jahrmärkten verkauft wird.
Liebesperlen sind in verschiedensten Farben gefärbte Dragées aus Zucker mit einem Durchmesser von wenigen Millimetern. Oft werden die Liebesperlen in Spielzeug verpackt angeboten.
[…]
Der Name der Perlen rührt angeblich von einem Zitat des Erfinders, Rudolf Hoinkis her, der nach der Erfindung der Perlen zu seiner Familie sagte, er liebe sie genauso wie die Perlen, für die er noch keinen Namen habe. Deshalb nannte seine Frau sie Liebesperlen.” Quelle: Wikipedia

Der Roman von Mariana Leky ist mit seinen neun Kurzgeschichten, “Lebensversicherung”, “Mit Vergnügen”, “Hochzeitstage”, “Aus der Apotheke”, “Max lacht”, “Liebesperlen”, “Mehr nicht”, “Hilfestellungen” sowie “Traumcreme”, auch eine Flasche voller Liebesperlen. Neun kleine süße farbige Geschichten, die mit ihrer Traurigkeit, Freude, Melancholie & den Geschichten des Lebens eine Welt widerspiegeln, die perfekt zur besinnlichen Weihnachtszeit passt, zur Liebe des Frühlings & zur Schönheit des Sommers.


“Einer jungen Frau tritt das Leben auf die Füße: Mit Gespür für die Komik des Tragischen bringt Mariana Leky ihre Heldin zur Verzweiflung. Eindringlich, turbulent und charmant schlittert sie durchs Leben.” Klappentext

Der Roman ist jedoch ganz & gar nicht nur für das weibliche Geschlecht gedacht. Bei einem Date mit einem Tänzer, der von Lebensversicherungen spricht, mal für kleine Königstiger muss & so viel redet, dass sein Teller voll bleibt, während sein gegenüber ihren Teller schon zweimal leer gegessen hat, muss man schmunzeln & sich ein wenig vor den Kopf stossen. Als die Protagonistin ihren Hund verliert, oder Probleme mit ihrer Familie oder den Weisheitszähnen hat, kann man sich selbst wiederfinden.
Kleine Kurzgeschichten, im Stile Murakami‘s, erzählen die Welt, sind zusammenhangslos & doch stets am roten Faden des Lebens orientiert. Egal ob die Protagonistin in den Geschichten 12 oder 25 ist, stets ist die Geschichte greifbar, nicht aufdringlich & doch eindringlich. Zudem ist es nicht von Belang, ob man den Roman komplett liest oder nur einzelne Erzählungen, die Transparenz der Nebenfiguren, die auch in unserem Leben auftauchen könnten, machen jede einzelne Liebesperle unvergesslich & schaffen Lust auf mehr.

Politics

www.JMStv-ablehnen.de

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Wie einige von euch eventuell mitbekommen haben, werden derzeit einige Neuerungen im Jugendmedienschutz-Staatsvertrag, kurz JMStV diskutiert. Diese Änderungen sind erhebliche Veränderungen der aktuellen Variante & schneiden die Rechte von Bloggern & vielen kleinen Unternehmen in erheblichem Maße ein.

Inwiefern die Neuerungen sinnvoll sind oder nicht, soll an dieser Stelle nicht ausdiskutiert werden. Ich persönlich finde den Schutz von Kindern & Jugendlichen vor “unpassendem” Inhalt im Internet sehr sinnvoll, jedoch sind die Neuerungen eher Einschnitte in unsere Privatsphäre & helfen eher überhaupt nicht.
Wie ihr vielleicht auf meiner Facebookseite mitbekommen habt, bin ich, wie viele andere Internetnutzer auch, gegen das neue JMStV, daher habe ich mich auch auf einer Plattform gegen den neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag eingetragen.
Falls ihr auch dagegen seid, empfehle ich euch die Seite http://jmstv-ablehnen.de/. Es mag zwar nur ein heißer Tropfen auf den Stein sein, allerdings wird jeder kleine Protest irgendwann laut & man darf sich von der Regierung nicht alles gefallen lassen.